Freundliche Vorgaben aus Asien stützen zum Handelsstart
Freundliche Vorgaben aus Asien sorgen zum Handelsstart in Europa für eine leicht positive Tendenz. Sowohl der Nikkei 225 als auch der Hang Seng Index hatten den Handel fester beendet, was dem DAX in der Eröffnung leichte Zugewinne ermöglicht. Von ausgeprägter Anschlussdynamik kann bislang jedoch keine Rede sein. Marktteilnehmer verweisen auf das insgesamt impulsschwache Umfeld sowie die Zurückhaltung vor möglichen neuen Konjunktursignalen aus den USA.
Ölpreis mit technischer Erholung nach Vortagesverlusten
Etwas mehr Bewegung zeigt sich am Energiemarkt. Der Preis für WTI Crude Oil erholt sich am Morgen um rund 0,8 Prozent, nachdem er am Vortag spürbar unter Druck geraten war. Auslöser der Schwäche waren Berichte über eine mögliche Annäherung in den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran, die perspektivisch eine Ausweitung des Angebots in Aussicht stellen könnten.
Die aktuelle Stabilisierung dürfte zunächst als technische Gegenbewegung zu werten sein. Sollten sich diplomatische Fortschritte jedoch konkretisieren, eine weitere Verhandlungsrunde wurde für die kommende Woche angekündigt, könnte dies die Angebotsseite neu bewerten und die Volatilität am Ölmarkt erhöhen.
EUR/USD bleibt in etablierter Handelsspanne
Am Devisenmarkt notiert das Währungspaar EUR/USD wieder im Bereich von 1,18, nachdem zuvor die Unterstützung um 1,1775 getestet wurde. Damit bleibt das Paar vorerst in seiner etablierten Handelsspanne. Eine nachhaltige Richtungsentscheidung dürfte erst erfolgen, wenn sich die konjunkturelle Divergenz zwischen der Eurozone und den USA klarer in den Erwartungen an die Geldpolitik niederschlägt.
Gold und Bitcoin weiter ohne neues Momentum
Der Goldpreis zeigt sich unterdessen weiter gefangen in seiner seit Dienstag bestehenden Range. Auch bei Bitcoin bleibt die technische Ausgangslage unverändert: Nach dem jüngsten Anlauf an einen Widerstandsbereich pendelt die Notierung erneut innerhalb der bekannten Spanne, ohne dass sich bislang ein neues Momentum entfaltet.
Marktumfeld bleibt stabil, aber impulsarm
Insgesamt präsentiert sich das Marktumfeld damit stabil, aber richtungslos. Die freundlichen Vorgaben aus Asien stützen zwar, reichen jedoch bislang nicht aus, um eine breitere Risikobereitschaft auszulösen. Impulse dürften daher vor allem von neuen Konjunkturdaten oder geldpolitischen Signalen ausgehen.