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Aktuelle Infos und Nachrichten von den Finanzmärkten

Die wichtigsten Events der Woche!

Die wichtigste Ereignisse in dieser Woche. Lesen Sie hier, welche Ereignisse Sie in dieser Woche im Wirtschaftskalender finden, denen Sie bei Ihren Aktivitäten an den Finanzmärkten besondere Beachtung schenken sollten. Alle aufgeführten Events haben das Potenzial, die Märkte mehr oder weniger stark in Bewegung zu setzen. Die Ergebnisse der einzelnen Ereignisse finden Sie im Wirtschaftskalender.

In dieser Woche wird sich EZB-Präsidentin Lagarde mehrfach zur EZB-Geldpolitik äußern. Die Marktteilnehmer werden genau beobachten, ob darin valide Anzeichen hinsichtlich des kommenden Kurses der EZB enthalten sein, und entsprechend reagieren. 

Montag 23.02.2026

10:00 Uhr CET (GMT+1)

ifo-Geschäftsklimaindex | Deutschland, Eurozone | EUR, DAX, M/SDAX

Für den ifo-Geschäftsklimaindex sehen Analysten einen moderaten Anstieg. Nach den enttäuschenden ZEW-Konjunkturerwartungen in der vergangenen Woche ist dieser aber alles andere als in Stein gemeißelt. Während der erwartete Anstieg wahrscheinlich bereits eingepreist ist, könnten die deutschen Indizes bei einem enttäuschenden Ergebnis unter Druck geraten.

Dienstag 24.02.2026

16:00 Uhr CET (GMT+1)

SB-Verbrauchervertrauen | USA | USD, Indizes

Das CB-Verbrauchervertrauen in den USA ist ein wichtiger Indikator für die Gesundheit der US-Wirtschaft, die stark vom Binnenkonsum abhängt. Analysten erwarten einen Anstieg des Indikators von zuletzt 84,5 auf nun 87,6. Entspricht das Ergebnis den Prognosen oder fällt besser aus, ist das positiv für de US-Dollar, weil die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Zinssenkung kleiner wird. Fällt es schlechter aus, könnte sich dies positiv auf Aktien, Indizes und Edelmetalle auswirken.

Mittwoch 25.02.2026

08:00 Uhr CET (GMT+1)

Bruttoinlandsprodukt (BIP) Q4 | Deutschland | EUR, Indizes

Das BIP in Deutschland, der größten Volkswirtschaft der Eurozone, spielt naturgemäß eine wichtige Rolle bei der Bewertung der weiteren Geldpolitik der EZB, und ob die Möglichkeit einer weiteren Zinssenkung steigt. Für das 4. Quartal wird ein Wachstum von 0,4 % im Jahresvergleich und 0,3 % im Quartalsvergleich erwartet. Ob das Ergebnis positiv oder negativ bewertet wird, wird auch davon abhängen, welche Bereiche und Branchen das Wachstum tragen.

11:00 Uhr CET (GMT+1)

Verbraucherpreisindex VPI | Eurozone | EUR, Indizes

Der VPI in der Eurozone lag zuletzt mit 1,7 % unter dem Zielwert von 2 % der EZB und wird für den Januar unverändert auf dem gleichen Niveau erwartet. Entspricht das Ergebnis den Erwartungen, könnte ein schlechteres, oder schlecht bewertetes, BIP in Deutschland die Erwartung einer Zinssenkung der EZB erhöhen, was positiv für Aktien und Indizes, aber negativ für den EUR ein könnte.

16:30 Uhr CET (GMT+1)

US-Rohöllagerbestände | USA | Ölpreise

Die Angaben über die aktuellen Rohöllagerbestände in den USA der von Anlegern und Tradern genau beobachtet. Sie geben zum einen Aufschluss über die mögliche Entwicklung der Ölpreise, zum anderen zeigen sie, wie sich vom Öl abhängigen Wirtschaftszweige entwickeln. Entsprechend wirken höhere Bestände an Rohöl sich in der Regel negativ auf die Ölpreise aus, niedrigere Bestände hingegen in der Regel positiv.

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Donnerstag 26.02.2026

14:30 Uhr CET (GMT+1)

Erstanträge Arbeitslosenhilfe | USA | USD, Indizes

Auch wenn die NFP-Daten vermehrt auf eine Abkühlung des Arbeitsmarktes hindeuten, sind die Zahlen zu den Erst- und Folgeanträgen auf Arbeitslosenhilfe in den USA noch relativ stabil. Sollten die Daten heute jedoch negativ abweichen, könnte dies den Dollar unter Druck setzen und den Goldpreis stützen. Darüber hinaus nährt eine steigende Zahl der Anträge auch die Hoffnung auf eine frühere Zinssenkung der Fed, was US-Indizes und Aktien stützen könnte.

Freitag 27.02.2026

09:55 Uhr CET (GMT+1)

Arbeitslosenquote in Deutschland | Eurozone | Euro, Indizes

Die Arbeitslosenquote in Deutschland liegt stabil knapp über 6 %, ist aber im vergangenen Monat zum ersten Mal seit 14 Jahren über die Marke von 3 Millionen Arbeitslosen gestiegen. Die enttäuschenden Daten der ZEW-Konjunkturerwartungen könnten ein Hinweis darauf sein, dass sich die Lage am deutschen Arbeitsmarkt weiter verschlechtert. Dies könnte sich negativ auf den Euro, aber auch auf vom Binnenkonsum abhängige Aktienwerte auswirken.

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