Die wichtigste Ereignisse für die Wirtschaft in dieser Woche. Lesen Sie hier, welche Ereignisse Sie in dieser Woche im Wirtschaftskalender finden, denen Sie bei Ihren Aktivitäten an den Finanzmärkten besondere Beachtung schenken sollten. Alle aufgeführten Events haben das Potenzial, die Märkte mehr oder weniger stark in Bewegung zu setzen. Die Ergebnisse der einzelnen Ereignisse finden Sie im Wirtschaftskalender.
Neben der Hoffnung auf einen Verhandlungsfrieden am Persischen Golf , erwarten uns auch in dieser Woche wichtige makroökonomische Daten mit dem Potenzial, in verschiedenen Anlageklassen die Kurse zu bewegen.
Dienstag 21.04.2026
11:00 Uhr CET (GMT+2)
ZEW-Konjunkturerwartungen | Deutschland | EUR, Indizes
Im vergangenen Monat war für das Konjunkturbarometer der größten zwar ein Rückgang von 58,3 auf einen Wert von 39 erwartet worden, das tatsächliche Ergebnis von Minus 0,5 fiel dann aber in die Kategorie "dramatischer Einbruch". Auch für diesen Monat wird ein weiterer Rückgang auf Minus 6,7 erwartet, der bereits eingepreist sein dürfte. Ein schlechter als erwartetes Ergebnis könnte dennoch erneuten Druck auf den Aktienmarkt ausüben.
14:30 Uhr CET (GMT+2)
Einzelhandelsumsätze | USA | USD, Indizes
Nachdem die Entwicklung der Einzelhandelsumsätze im Jahr 2026 zunächst schwach und im Januar sogar negativ war, sind sie im vergangenen Februar mit einem Anstieg von 0,6 % in den positiven Bereich zurückgekehrt. Für den März wird ein solider Anstieg von 1,4 % erwartet, Ob dies allerdings in Anbetracht gestiegener Treibstoff- und Energiepreise zutreffen wird, bleibt abzuwarten.
Mittwoch 22.04.2026
11:00 Uhr CET (GMT+2)
Verbraucherpreisindex - VPI | Vereinigtes Königreich – UK | GBP, Indizes
Der Anstieg der Verbraucherpreise im Vereinigten Königreich bewegt sich weiterhinauf hohem Niveau. Nachdem die Inflation im Februar noch um 3 % betrug, wird für den März ein Anstieg der Verbraucherpreise von 3,3 % erwartet. Die hohe Inflation bringt die BoE in ein Dilemma, da sie von dieser an Maßnahmen zur Belebung der schwächelnden Wirtschaft gehindert wird.
15:30 Uhr CET (GMT+2)
US-Rohöllagerbestände | USA | Ölpreise
Die Angaben über die aktuellen Rohöllagerbestände in den USA werden von Anlegern und Tradern angesichts der erneut unsicheren Situation an der Straße von Hormus genau beobachtet. Sie geben zum einen Aufschluss über die mögliche Entwicklung der Ölpreise, zum anderen können sie darauf hinweisen, wie sich vom Öl abhängige Wirtschaftszweige entwickeln. Entsprechend wirken höhere Bestände an Rohöl sich in der Regel negativ auf die Ölpreise aus, niedrigere Bestände hingegen in der Regel positiv.
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Donnerstag 23.04.2026
08:30 Uhr CET (GMT+2)
Einkaufsmanagerindizes (PMIs) | Deutschland | EUR, Indizes
In Deutschland werden am Donnerstag die Ergebnisse der Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe und für Dienstleistungen erwartet. Während der PMI für das verarbeitende Gewerbe zuletzt stärker als erwartet gestiegen auf 52,2 ist, wird für diesen Monat wieder ein Rückgang auf 51,3 erwartet, Der PMI für Dienstleistungen ist hingegen zuletzt stärker als erwartet von 53,5 auf 50,9 gefallen. In Diesem Monat wird ein moderater Rückgang auf 50,4 erwartet, aber in Anbetracht der durch die Krise am Persischen Golf gestiegenen Energiepreise, werden die Ergebnisse mit Spannung erwartet.
14:30 Uhr CET (GMT+2)
Erstanträge Arbeitslosenhilfe | USA | USD, Indizes
Die wöchentlichen Zahlen zu den Folge- und Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe in den USA werden immer mit Spannung erwartet. Da der Arbeitsmarkt eine wichtige Rolle bei den Zinsentscheidungen der US-Notenbank spielt, könnte sie Hinweise auf den kommenden Kurs der Fed liefern. Eine steigende Zahl der Anträge könnte die Hoffnung auf eine frühere Zinssenkung der Fed nähren, was US-Indizes und Aktien stützen könnte.
15:45 Uhr CET (GMT+2)
Einkaufsmanagerindizes (PMIs) | USA | USD, Indizes
In den Vereinigten Staaten werden am Donnerstag die Daten der Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe und für Dienstleistungen veröffentlicht. Der PMI für Dienstleistungen war zuletzt unter die wichtige Marke von 50 auf 49,8 Punkte gefallen. Analysten erwarten, dass er im April wieder leicht auf 50,1 und damit in den Wachstumsbereich steigen wird. Der PMI für das verarbeitende Gewerbe konnte sich hingegen stabil über der Marke von 50 bei zuletzt 52,3 halten. Für den April wird ein leichter Anstieg auf 52,5 Punkte erwartet.
Freitag 24.04.2026
10:00 Uhr CET (GMT +2)
ifo-Geschäftsklimaindex | Deutschland | EUR, Indizes
Nach den ZEW-Konjunkturerwartungen wird zum Wochenabschluss der zweite Indikator zur wirtschaftlichen Situation in Deutschland veröffentlicht. Angesichts der schwierigen Lage am Energiemarkt, beobachten Anleger die Lage in der größten Volkswirtschaft der Eurozone mit besonderem Interesse, da diese stark unter steigenden Energiepreisen leidet. Nachdem der Indikator den letzten Anstieg im Februar verzeichnen konnte, wird für den April der zweite Rückgang in Folge auf dann 85,6 erwartet.
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