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Die wichtigsten Events der Woche!

Die wichtigste Ereignisse für die WIrtschaft in dieser Woche. Lesen Sie hier, welche Ereignisse Sie in dieser Woche im Wirtschaftskalender finden, denen Sie bei Ihren Aktivitäten an den Finanzmärkten besondere Beachtung schenken sollten. Alle aufgeführten Events haben das Potenzial, die Märkte mehr oder weniger stark in Bewegung zu setzen. Die Ergebnisse der einzelnen Ereignisse finden Sie im Wirtschaftskalender.

In dieser Woche erwarte uns einige makroökonomische Daten,, aber die wichtigsten Dabei sind nicht weniger als 5 Zinsentscheidungen wichtiger Zentralbanken, wobei die Entscheidungen von Fed, EZB und BoE wahrscheinlich die größte Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer erhalten werden.

Dienstag 17.03.2026

04:30 Uhr CET (GMT+1)

Zinsentscheidung der RBA | Australien | AUD, Indizes

In Australien ist die Inflation zuletzt von 1,3 % auf nur noch 0,6 % gefallen, obwohl die RBA den Leitzins bereits um 25 Basispunkte auf 3,85 % angehoben hatte. Analysten erwarten, dass die RBA nun die Zinsen erneut bis auf 4,10 % anheben wird, um einer Deflation entgegenzuwirken. Für den AUD könnte dies positiv sein, während es sich auf australische Aktien und Indizes negativ auswirken könnte. 

11:00 Uhr CET (GMT+1)

ZEW-Konjunkturerwartungen | Deutschland | EUR, Indizes

Nachdem sich der ZEW-Indikator von August bis Dezember positiv entwickelte, ist er im vergangenen Januar erstmal wieder unter den Erwartungen geblieben und sogar um 1,3 Punkte zurückgegangen. Für den Februar erwarten die Prognosen nun sogar einen Rückgang um 19,4 Punkte auf 38,9. Durch die Folgen des Iran-Konflikts könnten die Prognosen möglicherweise sogar zu optimistisch sein, was sowohl für den EUR als auch die Indizes in Deutschland, aber auch in der Eurozone negativ sein könnte.

Mittwoch 18.03.2026

11:00 Uhr CET (GMT+1)

Verbraucherpreisindex - VPI | Eurozone | EUR, Indizes

Im vergangenen Monat verzeichnete die Inflation in Deutschland einen leichten Anstieg von 1,7 % auf 1,9 % und lag damit relativ genau im Zielbereich der EZB von 2 %. Für den Februar erwarten Analysten einen Anstieg der Verbraucherpreise auf 2,4 %, womit er erstmals wieder über dem Zielwert der Notenbank liegen würde. Für Marktteilnehmer sind die Inflationsdaten aktuell besonders interessant, weil sie auf den Kurs der EZB hinweisen könnten. Diese könnte aufgrund  starksteigender Energiepreise und einer schwächelnden Wirtschaft in der Eurozone unter Handlungsdruck geraten. Eine steigende Inflation könnte sie allerdings an einer Fortsetzung der gelockerten Geldpolitik hindern.

13:30 Uhr CET (GMT+1)

Erzeugerpreisindex - EPI | USA | USD, Indizes

Die Erzeugerpreise in den USA sind im Monatsvergleich zuletzt 2 Monate in Folge um 0,5 % gestiegen. Für den Februar wird ein Anstieg der Erzeugerpreise um nur noch 0,3 % erwartet. Ein bestätigter Rückgang dieser Inflationsdaten könnte die Hoffnung auf ein Zinssenkung der US-Notenbank Fed im kommenden Juni verstärken, was negativ für den US-Dollar, aber positiv für auf ihn lautende Vermögenswerte sein könnte.

15:30 Uhr CET (GMT+1)

US-Rohöllagerbestände | USA | Ölpreise

Die Angaben über die aktuellen Rohöllagerbestände in den USA werden von Anlegern und Tradern im Zuge der Iran-Krise sicher ganz genau beobachtet. Sie geben zum einen Aufschluss über die mögliche Entwicklung der Ölpreise, zum anderen zeigen sie, wie sich vom Öl abhängige Wirtschaftszweige entwickeln. Entsprechend wirken höhere Bestände an Rohöl sich in der Regel negativ auf die Ölpreise aus, niedrigere Bestände hingegen in der Regel positiv.

19:00 Uhr CET (GMT+1)

Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed | USA | USD, Indizes

Die Fed hat die Zinsen zuletzt im Oktober 2025 auf die aktuellen 3,75 % gesenkt. Nachdem bereits eine eine weitere für Anfang 2026 erwartete Zinssenkung aufgrund der makroökonomischen Umstände ausgeblieben sind, wird auch im März erwartet, das Die US-Notenbank die Zinsen unverändert lassen wird. Was positiv für den US-Dollar, aber negativ für auf ihn lautende Vermögenswerte sein könnte. Neben der Entscheidung über den Zinssatz, werden die Marktteilnehmer der im Anschluss an die Veröffentlichung um 19:30 Uhr CET stattfindende Pressekonferenz mit dem Fed-Vorsitzenden Powell besondere Beachtung schenken, um Hinweise auf den weiteren Kurs der Fed zu erhalten.

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Donnerstag 19.03.2026

04:00 Uhr CET (GMT+1)

Zinsentscheidung der BoJ | Japan | JPY, Indizes

In Japan gilt weiterhin der niedrigste Zinssatz in den großen Industrienationen. Die Inflation in Japan war zuletzt rückläufig, mit 1,7 % aber noch nicht in einem Bereich, in dem eine weitere Zinsanhebung der BoJ zu erwarten wäre. Entsprechend erwarten auch die Prognosen, dass der Leitzins in Japan unverändert bleibt. Was zumindest nicht negativ für den schwächelnden Yen wäre.

13:00 Uhr CET (GMT+1)

Zinsentscheidung der BoE | Vereinigtes Königreich | GBP, Indizes

Die Bank of England steckt in einem Dilemma. Einerseits weist die Wirtschaft im Vereinigten Königreich nur ein minimales Wachstum auf und könnte Unterstützung durch die Notenbank und eine weitere Lockerung der Geldpolitik gut gebrauchen. Andererseits ist die Inflation mit 3 % weiterhin deutlich über dem Zielwert der BoE, was den Spielraum für Zinssenkungen erheblich einschränkt. Entsprechend wird auch in den Prognosen erwartet, dass der Zinssatz auf dieser Sitzung unverändert bei 3,75 % belassen wird.

13:00 Uhr CET (GMT+1)

Zinsentscheidung der EZB | Eurozone | EUR, Indizes

Die Wirtschaft in der Eurozone schwächelt und wird im Zuge der steigenden Energiepreise durch die Krise im Persischen Golf noch stärker belastet. Dennoch wird in den Prognosen erwartet, das die Europäische Zentralbank die Zinssätze auf ihrer März-Sitzung nicht verändern und auf 2,15 % belassen wird. Besondere Beachtung dürfte in der aktuellen Situation auch die um 14:45 Uhr CET beginnende Pressekonferenz mi der EZB-Vorsitzenden Christine Lagarde erhalten, weil man hier auf Informationen zum weiteren geldpolitischen Kurs der EZB hofft.

14:30 Uhr CET (GMT+1)

Erstanträge Arbeitslosenhilfe | USA | USD, Indizes

Die Zahlen zu den Erst- und Folgeanträgen auf Arbeitslosenhilfe in den USA könnten nach den enttäuschenden NFD-Daten besondere Aufmerksamkeit erhalten. Eine steigende Zahl der Anträge könnte die Hoffnung auf eine frühere Zinssenkung der Fed nähren, was US-Indizes und Aktien stützen könnte.

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