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Die Bären übernehmen wieder das Ruder am Markt.
Die Bären übernehmen wieder das Ruder am Markt.

Nachmittag nach Zoll-Urteil: Gold über 5.200 USD – Indizes bauen Verluste aus (23.02.2026)

Nach dem positiven Start in die Woche (Gold stabil über 5.100 USD, leichte Erholung bei Indizes) hat sich das Bild am Nachmittag wieder gedreht. Die US-Indizes bauen die anfängliche Erholung wieder ab und notieren tiefer. Gold steigt weiter und überschreitet die Marke von 5.200 USD, während der US-Dollar im Paar EUR/USD erneut mit der 1,18-Marke kämpft. Hier ein kurzes Update zu den aktuellen Entwicklungen.

Indizes fallen nach Erholung wieder

Die US-Indizes (S&P 500, Nasdaq) konnten sich nach dem Morgen-Tief zunächst erholen, geben aber seit Mittag wieder deutlich nach. Der S&P 500 liegt aktuell rund 0,6–0,8 % im Minus, die Nasdaq sogar stärker. Grund ist die anhaltende Unsicherheit rund um das Zoll-Urteil: Viele Marktteilnehmer befürchten, dass die Trump-Administration das Urteil nicht akzeptiert und neue Maßnahmen ankündigt. Exportorientierte und zyklische Werte leiden besonders. Die anfängliche Stabilisierung in der Nacht scheint sich nicht zu halten – der Markt wartet auf klare Signale aus Washington.

Goldpreis knackt 5.200 USD

Gold profitiert weiter von der Unsicherheit. Der Preis steigt über 5.200 USD und zeigt eine klare Aufwärtsdynamik. Die Kombination aus Inflationsängsten (durch mögliche Zoll-Effekte) und der Safe-Haven-Funktion in unsicheren Zeiten treibt den Kurs. Technisch wurde die Zone 5.150–5.200 USD überwunden; nächster Widerstand liegt bei 5.250–5.300 USD. Solange keine Entspannungssignale kommen, bleibt Gold der klare Gewinner des Tages.

Goldpreis steigt über 5.200 USD
Goldpreis knackt am Nachmittag die 5.200-USD-Marke – klare Reaktion auf anhaltende Unsicherheit. | Chart-Quelle: TradingView

US-Dollar kämpft mit der 1,18-Marke

EUR/USD notiert weiterhin knapp über 1,18, nachdem der Kurs in der Nacht noch deutlicher gestiegen war. Der Dollar zeigt eine gemischte Performance: Kurzfristig profitiert er von der Flucht in „sichere“ Währungen, mittelfristig lastet aber die Sorge auf ihm, dass höhere Zölle das US-Wachstum bremsen und die Fed früher locker lassen könnte. Die Volatilität im Paar bleibt hoch – ein Durchbruch unter 1,175 würde den Dollar weiter stärken, ein Anstieg über 1,185 würde Entspannung signalisieren.

Fazit

Das Zoll-Urteil wirkt weiter als Unsicherheitsfaktor. Gold bleibt der klare Gewinner und testet neue Hochs, während risikoreiche Assets (Indizes, Bitcoin) wieder unter Druck geraten. Der Nachmittag und Abend könnten entscheidend werden: Neue Statements von Trump oder der EU-Kommission könnten den Markt noch einmal kräftig bewegen. Trader sollten die Nachrichtenlage eng beobachten – besonders die Reaktion an den runden Marken (Gold 5.200, EUR/USD 1.18).

Wer die Kurse live verfolgen möchte, findet hier eine neutrale Übersicht über etablierte Plattformen, die das breite Feld der Assets nahezu vollständig abdecken: Zur Trading-Plattform-Übersicht.

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