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Der Bär zeigt sich an der Börse

Gold korrigiert stark – Markt zeigt Nervosität (Stand 30.01.2026)

 

Nach dem parabolischen Anstieg der vergangenen Tage hat Gold gestern eine sehr deutliche Korrektur erlebt. Vom Intraday-Hoch bei 5.626 USD ging es in einer dynamischen Abwärtsbewegung bis in den Bereich um 5.200 USD. Aktuell konsolidiert der Preis genau dort (Spot & Futures zwischen ca. 5.180–5.230 USD), nachdem die gestrige Fed-Sitzung (keine weitere Zinssenkung, gedämpfte Erwartungen an künftige Schritte) zunächst Verkaufsdruck ausgelöst hatte.

Ähnlich verhält sich Silber: Auch hier kam es zu einer scharfen Korrektur vom Allzeithoch bei rund 120 USD  in die Zone knapp über 100 USD. Hier findet Preis aktuell noch Unterstützung Beide Edelmetalle zeigen aktuell eine klare Konsolidierungsphase nach dem vorherigen Überkauf.

USD stabilisiert sich

Der US-Dollar-Index (DXY) hat gestern und heute Morgen eine leichte Stabilisierung erfahren. Aktuell notiert er bei etwa 96,50 und zeigt eine Unterstützungszone um 96,20–96,30. Gegenüber dem EUR (EUR/USD ~1,19), dem GBP und dem Yen konnte der Dollar seine gestrigen Verluste geringfügig wieder wettgemacht – die Grundtendenz bleibt allerdings schwach.

Aktuell konsolidiert der EUR/USD-Kurs knapp über 1,19 und wartet auf neue Impulse. | Chart-Quelle: TradingView

Heute Mittag (14:30 CET) werden die Daten zu den US-Erzeugerpreisen erwartet, die einen Hinweis auf die Entwicklung der Inflation in den USA geben könnten. Fallen sie niedriger als erwartet aus, könnte die die Hoffnung auf eine weitere Zinssenkung wieder stärken und einen Impuls für den Preis der Edelmetalle liefern. Eine höhere Lesung könnte sich allerdings auch gegenseitig auswirken, würde aber wahrscheinlich den USD stützen.

Indizes unter Druck – leichte Erholung

Die großen US-Indizes (S&P 500, Nasdaq, Dow) standen gestern Abend und in der Nacht zunächst deutlich im Minus (–0,8 bis –1,5 % nach Fed). Am Morgen zeigt sich eine teilweise Erholung: Pre-Market liegt der S&P 500 wieder nahezu unverändert bis leicht positiv, Nasdaq und Dow ebenfalls etwas fester. Dennoch bleibt die Stimmung fragil – Ein PPI (Erzeugerpreisindex), der einen Rückgang der Inflation vermuten lässt, könnte die Stimmung verbessern und dem Aktienmarkt zumindest begrenzten Auftrieb verleihen.

In Europa zeigen sich die Indizes nach Markteröffnung am letzten Handelstag der Woche zunächst freundlich. Der DAX kann aktuell (10:00 CET) ein Plus von rund 0,89 % verzeichnen und der Euro Stoxx 50 kann einen Zuwachs von 0,65 % verbuchen.

Fazit

Der gesamte Markt zeigt weiterhin hohe Nervosität. Gold und Silber korrigieren kräftig, der Dollar stabilisiert sich vorerst, und die Indizes pendeln zwischen Druck und leichter Erholung. Jeder neue Impuls (heute Nachmittag die PPI-Daten) kann zu deutlichen Ausschlägen nach oben oder unten führen. Derzeit herrscht eine Art „Wartestellung“ – die Richtung entscheidet sich wahrscheinlich erst mit den nächsten wichtigen Datenpunkten.

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